Wo man Larimar findet

Vorkommen


Das wichtigste Vorkommen von blauen Pektolithen liegt im Gebiet 'Los Chupadreos', im Teil 'Los Checheses', ca. 10 Kilometer suedwestlich der Stadt Barahona, in der sued-oestlichen Region der Dominikanischen Republik.

Hier findet man einen kleinen fundamentalen vulkanischen Komplex unterschiedlicher Zusammensetzung, der hauptsaechlich aus Basalt- und Lavagestein besteht. In seinem Inneren findet man Konzentrationen, in kleinen Einheiten, eines blauen Minerals mit den charakteristischen Eigenschaften des Pektoliths unseres Landes.



Fundortsveraenderungen

Viele dieser Konzentrationen des blauen Pektoliths oder Larimars findet man in situ , das heisst am selben Ort, an dem sie entstanden waren. Andere aber loesten sich als Ergebnis der Oberflaechenerosion und wurden vom Wasser allmaehlich die Haenge hinabgeschwemmt.

So kamen die Steine zum Wildbach Sitio von dem aus sie in den Fluss Bahoruco und durch einen zweiten Abtrieb in die Flussmuendung gelangten, in der Karibik abgelagert wurden und dem Wellenschlag ausgeliefert waren. Das ist der Grund warum die ersten Steine am Strand von Barahona gefunden wurden.



Erste Funde

Der erste Beweis der Existenz dieses seltenen Minerals waren also die Kieselsteine die man manchmal am Strand von Barahuco fand. Sie waren den ganzen Weg vom Fundort zum Strand geschwemmt worden.

Tatsaechlich, im Jahre 1974, Norman Rilling, ein Mitglied des Amerikanischen "Peace Corps", und der Dominikaner Miguel Méndez fanden blaues Pektolith an diesem Strand. Als sie die Spuren flussaufwaerts verfolgten, kamen sie nach "Los Checheses", im Ort "Los Chupaderos", ca. 10 Kilometer waldeinwaerts von der Stadt Barahona. Dies ist auch der Platz, wo bis heute noch das reichste Vorkommen zu finden ist.

Diesem Fund verdanken wir auch den Namen "LARIMAR". Die Tochter von Miguel Méndez hiess "LARIssa" und der Ort, wo die Steine gefunden wurden war das Meer (spanisch="MAr").

Jedoch gibt es Beweise, dass schon im Jahre 1916 der Pfarrer Miguel Domingo Fuertes Loren aus der Gemeinde Barahona beim Finanzministerium die Erlaubnis beantragte, das Recht fuer die Nutzung und Schuerfung der Mine zu erhalten. Dies kam jedoch nie zum tragen.

Beweise aber, dass die schoene blaue Farbe dieser Steine schon vor einiger Zeit auffiel sind Fundstuecke, die aus den 50er Jahren stammen in den Vitrinen des Larimar Museums ausgestellt sind.

Bis dahin gab es jedoch keine Erwaehung des Larimars in der geologischen Literatur von Studien, die in der Region gemacht wurden.

Fortsetzung: Die Minen




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