Sto. Domingo
Historische Daten
Am 5. Dezember 1492, entdeckte Christoph Kolumbus die Insel, welche die ansaessigen
Taino-Indianer im allgemeinen "Haití" nannten, was "bergiges Land" bedeutet.
Wir wissen nicht, ob die ersten Bewohner der Insel Santo Domingo den Larimar kannten ud verwendeten, aber wir muessen uns
bewusst sein, dass die Insel fuer bereits 4,000 Jahre schon vor der Ankunft der ersten Europaer vor 500 Jahren ziemlich
bearbeitet war. Es besteht also die Moeglichkeit, dass sie waherend dieser Zeit die "blauen Steine" am Strand von
Barahona oder vielleicht sogar an den Lagerstaetten gefunden hatten.
Nachdem man versucht hatte Niederlassungen an der Nordkueste zu aufzubauen, entschied man sich schliesslich eine erste feste Siedlung
an der Suedkueste zu errichten: Santo Domingo. Von da an trug die Insel auch den Namen "Santo Domingo", solange die
Spanier sie in Besitz hatten und sie wurde der Hauptstuezpunkt des Spanischen Herrschaft in der Karibik.
In den Spanischen Chroniken aus jener Zeit und aus den Briefen von Kolumbus kann man entnehmen, dass
die Tainos weitgehendst den Ackerbau betrieben und dass es Bereich der Insel gab, die insensiv kultiviert wurden.
Die Spanier nahmen keine primitve und jungfraeuliche Insel ein, sondern im Gegenteil, eine Insel, die fuer lange Zeit
menschlichem Einfluss unterworfen war. Und - wer weiss - vielleicht fanden auch sie als sie dort ankamen ausser dem Gold
einen weiteren Dominikanischen Schatz: Den Larimar.
Christoph Kolumbus und seinn Bruder Bartholome wurden die ersten Gouverneure der Kolonie, gefolgt von Francisco de Bobadilla,
welcher als Hauptrichter und Koeniglicher Kommissar der Spanischen Krone 1499 ernannt wurde. Nachdem er Kolumbus gefangen
genommen und nach Spanien geschickt hatte - wo ihn Koenigin Isabella wieder freilies - wurde Bobadilla 1503 von Nicolas de Obando
abgeloest. Waherend Obandos Herrschaft begann die Entwicklung der Insel und wegen seiner erfolgreichen Reformen erhielt er den
Titlel "Begruender des Spanischen Koenigreichs in Indien".
Von dieser Zeit zeugen noch immer viele Gebaeude und ein Besuch des Larimar Museums in der kolonialen Altstadt
Santo Domingos gibt eine guenstige Gelegenheit sich einer "Reise in die koloniale Vergangenheit der Karibik" zu erfreuen.
Zu beginn des 17 Jahrhunderts verunsicherten franzoesische, englische und hollaendische Abenteurer die Karibik als
Begleitung der Piraten, die das Spanische Koenigreich bekaempften. Dadurch, in wenigen Jahren, wurde der westliche Teil der
Insel von jagenden Bukaniers bevoelkert.
Hatten sie in ihren Streifzuegen Larimar gefunden? Die Chroniken berichten nichts darueber.
Aber es koennte durchaus moeglich sein.
Eines ist aber sicher: Wir heutzutage koennen uns an diesem Schatz erfreuen, der waehrend Millionen von Jahren verborgen war und
auf seine Entdeckung wartete.
Im Larimar Museum zeigen wir die anerkannten wissenschaftlichen Daten und Erklaeungen ueber Larimar oder Blaues Pektolith
und die einzigen, weltweit bekannten Lagerstaetten, die durch ein Spiel der Natur nur in der Dominikanischen Republik zu finden sind.
Damit dieses Wissen einen nachhaltigen Eindruck hinterlaesst, benuetzen wir museums-technische Mittel
und visuelle und beruehrbare Hilfsmittel, die ein besseres Verstaendnis der mineralen Struktur eines
solchchen wunderschoenen, raren und aufsehneregenden Schmuckstuecks ermoeglichen.
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